Die Kulturprojektwoche 2018: Alles nur fake?

Die Schülerinnen und Schüler der GSH beschäftigten sich in der Kulturprojektwoche vom 05. bis 09. Februar 2018 mit dem Thema ‚Fake News‘. Künstlerisch und journalistisch setzten sie sich mit der Fragen auseinander, ob und inwiefern Bilder lügen können und wie man dem medialen Schwindel auf die Schliche kommt.

So nutzte die Theaterklasse 10os die Projektwoche für die Probe ihres Abschlusstheaterstücks ‚Status zum Frühstück‘. Professionell begleitet wurde sie dabei von der Schauspielerin, Dramaturgin und Projektemacherin Kathrin Dworatzek vom cobratheater.cobra. Entstanden ist eine Produktion – so das Urteil von Herrn Gölz, dem Deutsch- und Theaterlehrer der 10os, – von ganz außergewöhnlich hoher Qualität. An der GSH zu sehen ist ‚Status zum Frühstück‘ am 15. und 16. Februar 2018.

Das Profil 8zm – auch bekannt als die Zeitungsmacher – veröffentlichte wiederum eine Dokumentation zur Projektwoche. Doch während ihre Artikel dem journalistischen Wahrheitsanspruch sonst natürlich gerecht werden, ging es den Schülerinnen und Schülern diesmal darum, die Leser wo immer möglich hinters Licht zu führen. „GSH-Schülerinnen protestieren gegen Schminkverbot“, lautet eine der Headlines, „Epidemie legt Schulbetrieb lahm“ eine andere. Alles nur fake? Einen ausgewählten Artikel der 8zm gibt es hier.

Musik spielt an der GSH traditionell eine große Rolle und durfte auch bei der diesjährigen Kulturprojetwoche nicht zu kurz kommen. Im Rahmen des Projets ‚School of Sounds‘ zogen die Schülerinnen und Schüler der 8mu mit Mikrophon und Aufnahmegeräten durch die Schule und sammelten Alltagsgeräusche wie schlagende Türen, klappendene Mülleimer, Wasserplätschern, das Klicken eines Lichtschalters, die Schulklingel oder auch die eigene Stimme. Unterstützt von den Klangkünstlern Knarf und Tillamander bearbeiteten sie dann – stilgerecht in einem alten Bus – die aufgenommenen Sounds mit Computer und Mischpult, z.B. indem sie ihnen Hall verliehen oder ein Gerüst aus Beats aus ihnen bastelten. Hier waren technischer Sachverstand und Kreativität gleichermaßen gefragt. Das Ergebnis sind nicht nur zwei mitreißende Songs, sondern der wahre Sound der GSH. Es ist also nicht alles nur Fake.